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Beim letzten Heimspiel nur ein Unentschieden
Beim letzten Heimspiel unserer 1. Frauenmannschaft, gegen den SV Werder Bremen, konnten die Mädels leider nur ein Unentschieden erreichen. Dabei waren die Damen optisch überlegen und hatten Torchancen in Hülle und Fülle. Bereits zur ersten Halbzeit hätte es auf Grund der 100%igen gut und gerne 4:1 stehen können.
Stattdessen gingen die Bremerinnen in Führung. Unsere Loksche konnte bis zur Halbzeit jedoch ausgleichen. In der 2. Halbzeit fielen die Tore dann Schlag auf Schlag. Bremen ging wieder in Führung, Lok glich aus. In der Schlussphase dann fühlte sich Bremen bereits auf der Siegerstraße, als in der 89. Minute das 2:3 fiel. Doch unsere blau-gelben Mädels gaben nicht auf und erzielten in der 90. Minute das 3:3.
Auch unsere 2. Mannschaft war erfolgreich. Am 21. Spieltag der Regionalliga-Nordost setzten sich unsere Mädels bei Eintracht Leipzig-Süd mit einem klaren 3:0 durch. Damit sicherte unsere Mannschaft den 2. Tabellenplatz und den Anschluss zum Spitzenreiter Lichterfelder FC. Mit einem Sieg am Pfingstmontag beim FFC Fortuna Dresden-Rähnitz könnte man sogar die Regionalliga-Spitze erklimmen (das bessere Torverhältnis hat Lok) und mit einem weiteren Sieg gegen den Tabellenvorletzten Dersimspor die Meisterschaft in der Regionalliga Nordost perfekt machen.
Dafür drücken wir Euch die Daumen.
Starkes Spiel heute gegen Meppen
Der 1. FC Lok hat heute gegen Meppen (Tabellen-Zweiter) eine hohe Moral und Kampfkraft bewiesen und sich damit selbst belohnt. Im Nachholspiel vom 15. Spieltag gingen die blau-gelben bereits nach wenigen Minuten durch einen Foulelfmeter (Anne Heller) in Führung. Nur ca. 10 Minuten später konnte Lisa Reichenbach Ihre Chance zum 2:0 nutzen.
Bereits wiederum ca. 10 Minuten später erzielte Meppen den Anschlusstreffer zum 2:1. Danach wurde das Spiel immer mehr zum Kampfspiel. Klare Aktionen gelangen auf beiden Seiten kaum und so ging man beim Stand von 2:1 in die Pause.
Ca. 10 Minuten nach Wiederanpfiff passierte dann das, was zu befürchten war. Meppen kam stark aus der Kabine und schaffte den 2:2 Ausgleich. Nun wurde das Spiel wieder mehr Krampf und Kampf auf beiden Seiten und es blieb so bis etwa 10 Minuten vor Schluß.
Da war Lok wieder am Drücker und Anne Heller erzielte mit einem Volleyschuss von der Strafraumgrenze das vielumjubelte 3:2. Lok drückte jetzt und man sah den Spielerinnen den Spass am Fußball richtig an. Belohnt wurden sie dafür allemal, denn das 4:2 fiel kurz vor
Spielende.
Ein dickes Lob auch den 5 Fans auf der Tribüne, die heute richtig Stimmung machten und damit die zarten Gemüter der Meppener Spielerinnen gehörig reizten. Diese Nervosität der Spielerinnen aus Meppen hat heute sicher ein gehöriges Stück zum Sieg beigetragen. Mit Fug und Recht kann man hier deshalb sagen: „Wir haben gewonnen“!
Gleich am Sonntag geht es dann am 21. Spieltag, 14:00 Uhr im Bruno-Plache-Stadion gegen den SV Werder Bremen. Bremen ist derzeit Tabellen-Fünfter vor Lok, was ebenfalls ein spannendes Spiel verspricht. Wir hoffen auch am Sonntag auf zahlreiche Zuschauer und natürlich auf einen Sieg unserer Mannschaft.
Glückwunsch auch an unsere 2. Mannschaft, die heute ebenfalls 14:00 Uhr den FFV Erfurt in Erfurt mit 2:0 schlug.
Fotos: Jeanette Wendel im Bruno-Plache-Stadion
Siegreiches Wochenende für Lok
Sowohl die Erste, als auch die zweite Mannschaft des 1. FC Lok Leipzig gestalten Ihre Punktspiele mit einem Sieg. Die erste Mannschaft siegt am Sonntag mit 3:1 (1:1) gegen den Magdeburger FFC. Doch so einfach war das nicht. Zunächst gingen die Magdeburgerinnen nach einem groben Abwehrpatzer der Loksche (5. Minute, Anne Bartke) in Führung. Diesen Rückstand glich dann Magdeburg in der 17. Minute durch ein Eigentor von Anja Beinroth selber wieder aus. Nun wieder von der Ausgangssituation ausgehend übernahm Lok immer mehr die Initiative im Spiel, nur ein Tor wollte wieder einmal nicht fallen. Beim Stand von 1:1 gingen beide Mannschaften in die Kabinen.
In der 2. Halbzeit dasselbe Bild. Lok bestimmt das Spiel und Magdeburg versucht mit gelegentlichen Kontern zum Erfolg zu kommen. In der 58. Minute dann endlich die Erlösung. Erika Szuh erzielt das 2:1 für Lok Leipzig. Angelina Lübke konnte dann in der 69. Minute mit dem 3:1 den endgültigen Sieg sichern.
Zuvor um 11:00 hatte bereits unsere 2. Mannschaft einen deutlichen Sieg gegen den Chemnitzer FC erzielt. Aber auch da sah es anfangs gar nicht so gut aus. Lange konnte sich Chemnitz beim Stand von 1:0 im Spiel halten. Doch nach einem Doppelschlag zum 3:0 war der Chemnitzer Widerstand gebrochen. Da konnte es sich Lok sogar noch leisten, einen Elfmeter zu verschießen.
Die D-Mädels konnten gegen den Leipziger SC 1901 mit 5:0 auf gegnerischem Platz gewinnen. Damit stehen die Mädels auf dem 2. Tabellenplatz, gleich hinter den Jungs von Lok II.
Wirklich schade, das der Traditionsverein Lok Leipzig eine solch erfolgreiche Abteilung ziehen lässt. Einen ähnlichen Vorgang gab es vor einigen Jahren als Lok noch VfB war. Damals trennte sich eine erfolgreiche Handballabteilung vom VfB, heute besser bekannt als HCL. Die nächste VfB Insolvenz konnte durch die Ausgliederung nicht verhindert werden und auch diesmal sind es nicht die Frauen, die Schuld sind, an der Finanzmisere bei Lok. Ein Gutes hätte die Sache dann doch. Wenn die Frauen nicht mehr bei Lok sind, kann man sie auch für Finanzlücken nicht mehr verantwortlich machen.
Bild / D-Juniorinnen


